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Häufige Fragen

Wie baue ich Vertrauen auf?

Vertrauen entsteht, wenn Besucher sehen, wer hinter einer Website steht, wer die Inhalte geschrieben hat und worauf die Aussagen beruhen. Dazu gehören ein vollständiges Impressum, Autorenangaben, Quellen, echte Bewertungen und Belege für die eigene Arbeit. Google nennt Vertrauenswürdigkeit den wichtigsten Teil von E-E-A-T.

Handwerker gibt einem Kunden vor der offenen Werkstatttür die Hand, beide im warmen Nachmittagslicht
Bild: KI-generiert

Vertrauen baust du auf, indem du Besuchern die Fragen beantwortest, die sie sich stellen, bevor sie dir glauben: Wer steht hinter dieser Website? Wer hat diesen Text geschrieben, und woher weiß er das? Kann ich diese Firma erreichen, wenn etwas schiefgeht? Google nutzt dafür den Begriff E-E-A-T, also Erfahrung, Fachwissen, Autorität und Vertrauenswürdigkeit. Von diesen vier Aspekten ist laut Google die Vertrauenswürdigkeit am wichtigsten [1].

E-E-A-T ist laut Google selbst kein eigener Rankingfaktor. Google sucht aber nach einer Mischung von Signalen, die auf Inhalte mit hoher Erfahrung, Fachwissen und Vertrauenswürdigkeit hinweisen [1]. Was den Besuchern hilft, hilft also meist auch in der Suche. Mehr zum Begriff steht unter Was ist E-E-A-T.

Zeig, wer hinter der Website steht

Wer in Deutschland digitale Dienste in der Regel gegen Entgelt anbietet, etwa mit einer Firmenwebsite, muss ein Impressum bereithalten. Die Angaben müssen leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und ständig verfügbar sein, darunter Name und Anschrift sowie Angaben für eine schnelle elektronische Kontaktaufnahme einschließlich E-Mail-Adresse [2]. Über die Pflicht hinaus wirkt eine gute Über-uns-Seite: Wer arbeitet hier, seit wann, mit welcher Ausbildung? Google empfiehlt ausdrücklich Links zu einer Autorenseite oder einem Über-uns-Bereich als Hintergrund für Leser [1]. Eine Telefonnummer, die jemand abnimmt, und eine echte Adresse wirken stärker als ein Kontaktformular allein.

Drei Erwachsene stehen in einer hellen Werkstatt an einer Werkbank und betrachten einen fertigen Holzstuhl
Bild: KI-generiert

Zeig, wer schreibt und woher das Wissen kommt

Google fragt in seinen Leitlinien für hilfreiche Inhalte, ob klar ist, wer einen Inhalt erstellt hat, und empfiehlt Verfasserzeilen dort, wo Leser sie erwarten [1]. Irreführende Angaben zur Urheberschaft sind dagegen ein Warnzeichen [1]. Eine Autorenseite mit Werdegang und Schwerpunkten lässt Besucher einschätzen, ob jemand das Thema kennt. Wie wichtig die Angabe ist, beschreibt die Frage Wie wichtig ist die Autorenangabe.

Nenne außerdem Quellen. Google fragt, ob ein Inhalt eindeutige Quellenangaben hat und auf weiterführende Quellen verweist [1]. Eine Zahl mit Link auf die Behörde oder den Hersteller überzeugt mehr als eine Zahl ohne Herkunft. Bei Themen, die Gesundheit, Geld oder Sicherheit betreffen, ist das besonders wichtig. Google nennt solche Themen YMYL, mehr dazu unter Was ist ein YMYL-Thema.

Noch eine Frage offen?

In der gratis Sprechstunde beantworten wir Fragen zu SEO live, jeden ersten Samstag im Monat um 18 Uhr. Oder du rufst einfach an.

Belege für deine Arbeit

Bei Bewertungen und Erfahrungsberichten schafft laut Google ein Nachweis der geleisteten Arbeit Vertrauen, zum Beispiel durch Fotos [1]. Für dein Unternehmen heißt das: echte Projekte mit Erlaubnis der Kunden, Fotos aus der eigenen Werkstatt, konkrete Abläufe und nachvollziehbare Preise. Allgemeine Superlative wie "die beste Agentur" erreichen das Gegenteil. Das gilt auch für erfundene oder gekaufte Bewertungen. Google schließt gefälschte Bewertungen und Bewertungen gegen nicht offengelegte Gegenleistungen ausdrücklich aus [3]. Warum das auch rechtlich heikel ist, beschreibt die Frage Darf ich Bewertungen kaufen.

Frau fotografiert mit einer kleinen Kamera eine frisch geflieste Badezimmerwand im hellen Tageslicht
Bild: KI-generiert

Vertrauen hängt auch an der Aktualität. Ein Ratgeber mit Preisen von vor drei Jahren oder ein Blog, dessen letzter Beitrag lange zurückliegt, lässt Besucher zweifeln, ob die Firma noch arbeitet. Ein sichtbares Datum der letzten Überarbeitung und gepflegte Inhalte zeigen, dass sich jemand kümmert. Wie oft du Inhalte prüfen solltest, beschreibt die Frage Wie oft sollte man Inhalte aktualisieren.

Technische Grundlagen gehören ebenfalls dazu: eine verschlüsselte Verbindung, eine verständliche Datenschutzerklärung, keine aufdringlichen Einblendungen und Seiten, die ohne Fehler laden. Das Glossar erklärt den Begriff unter E-E-A-T, und die News E-E-A-T und Autorenprofile zeigt, wie Autorenprofile umgesetzt werden.

Du willst wissen, wo deine Website noch Vertrauen verschenkt? Stell die Frage in der gratis Sprechstunde. Alexander Müller schaut sich Startseite, Über-uns-Seite und Impressum mit dir an.

  1. Organisation Hilfreiche, zuverlässige und nutzerorientierte Inhalte erstellen. Google Search Central. Stand 07.10.2026. abgerufen am 31.10.2026
  2. Gesetz § 5 DDG Allgemeine Informationspflichten. Bundesministerium der Justiz. Stand laufend. abgerufen am 31.10.2026
  3. Organisation Strukturierte Daten für Rezensions-Snippets (Richtlinien). Google Search Central. Stand 02.10.2026. abgerufen am 31.10.2026

Häufige Fragen

Was ist der wichtigste Teil von E-E-A-T?

Laut Google die Vertrauenswürdigkeit. Erfahrung, Fachwissen und Autorität tragen dazu bei, ersetzen sie aber nicht.

Ist E-E-A-T ein Rankingfaktor?

Google schreibt, dass E-E-A-T selbst kein spezifischer Rankingfaktor ist. Google nutzt aber eine Mischung von Signalen, die auf vertrauenswürdige Inhalte hinweisen.

Brauche ich ein Impressum?

Für Firmenwebsites in Deutschland ja. Name, Anschrift und eine E-Mail-Adresse müssen leicht erkennbar und ständig erreichbar sein. Die Einzelheiten klärst du im Zweifel mit einem Anwalt.

Helfen Autorenangaben?

Ja. Google empfiehlt Verfasserzeilen dort, wo Leser sie erwarten, und Links zu einer Autorenseite. Besucher können so einschätzen, wer hinter einem Text steht.

Warum soll ich Quellen nennen?

Quellen machen Aussagen überprüfbar. Google fragt in seinen Leitlinien ausdrücklich, ob ein Inhalt eindeutige Quellenangaben enthält.

Wirken Bewertungen vertrauensbildend?

Echte Bewertungen ja. Gefälschte oder gekaufte Bewertungen verstoßen gegen die Richtlinien von Google und können rechtliche Folgen haben.

Was gehört auf eine gute Über-uns-Seite?

Wer im Unternehmen arbeitet, seit wann es besteht, welche Ausbildung oder Erfahrung vorhanden ist und wie man dich erreicht. Fotos echter Personen wirken stärker als Symbolbilder.

Wie zeige ich Erfahrung, ohne zu prahlen?

Mit Belegen: Projektbeispiele mit Zustimmung der Kunden, Fotos der eigenen Arbeit und genaue Beschreibungen von Abläufen. Superlative ohne Beleg schwächen das Vertrauen.

Spielt die Technik eine Rolle?

Ja. Eine verschlüsselte Verbindung, eine verständliche Datenschutzerklärung und fehlerfrei ladende Seiten gehören zu den Grundlagen.

Wie wichtig ist Vertrauen bei Gesundheits- oder Finanzthemen?

Besonders wichtig. Bei YMYL-Themen kann ein falscher Rat Schaden anrichten, deshalb achten Leser und Google dort stärker auf Herkunft und Belege.

Soll ich erwähnen, wie Inhalte entstanden sind?

Google fragt, ob du erklärst, wie Inhalte erstellt wurden, besonders wenn Automatisierung im Spiel war. Wo Leser das erwarten, hilft eine kurze Erklärung.

Noch eine Frage offen?

In der gratis Sprechstunde beantworten wir Fragen zu SEO live, jeden ersten Samstag im Monat um 18 Uhr. Oder du rufst einfach an.

Zuletzt geprüft am 03.11.2026, nächste Prüfung spätestens im November 2027. Fehler entdeckt? Schreib uns.

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