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Häufige Fragen

Was ist E-E-A-T?

E-E-A-T steht für Experience, Expertise, Authoritativeness und Trustworthiness, also Erfahrung, Expertise, Autorität und Vertrauenswürdigkeit. Google nutzt diese Kriterien, um die Qualität von Suchergebnissen zu bewerten. E-E-A-T ist laut Google kein einzelner Rankingfaktor, die Systeme suchen aber nach Signalen, die auf solche Inhalte hindeuten.

Erfahrener Tischler um die sechzig zeigt einem jüngeren Lehrling in einer hellen Werkstatt das Hobeln eines Bretts
Bild: KI-generiert

E-E-A-T ist eine Abkürzung aus den Richtlinien, mit denen Google die Qualität seiner Suchergebnisse prüft. Sie steht für Experience, Expertise, Authoritativeness und Trustworthiness. Auf Deutsch: Erfahrung, Expertise, Autorität und Vertrauenswürdigkeit. Lange hieß das Konzept nur E-A-T. Am 15.12.2022 ergänzte Google ein zweites E für Erfahrung [2]. Kurz erklärt steht der Begriff auch im Glossar unter Google E-A-T.

Was die vier Buchstaben bedeuten

Erfahrung meint eigenes Erleben: ein Produkt tatsächlich benutzt, einen Ort selbst besucht, eine Lage selbst durchgemacht. Google erklärt das an einem Beispiel. Wer wissen will, wie man eine Steuererklärung ausfüllt, sucht wahrscheinlich Inhalte von Fachleuten aus der Steuerberatung. Wer Bewertungen von Steuersoftware sucht, schätzt vielleicht eher Forenbeiträge von Menschen, die verschiedene Programme benutzt haben [2].

Wanderin um die vierzig prüft auf einem Bergpfad ihre abgetragenen Wanderschuhe, daneben ihr Rucksack
Bild: KI-generiert

Expertise ist das Fachwissen der Person, die einen Inhalt erstellt. Autorität beschreibt, ob eine Person oder Website als Anlaufstelle für ein Thema gilt. Vertrauenswürdigkeit fragt, ob die Inhalte genau, ehrlich und sicher sind. Google schreibt, dass Vertrauenswürdigkeit von diesen Aspekten am wichtigsten ist. Die anderen tragen zum Vertrauen bei, müssen aber nicht alle gleichzeitig vorhanden sein [1].

Ist E-E-A-T ein Rankingfaktor?

Nicht im Sinne eines einzelnen Messwerts. Google schreibt, dass E-E-A-T selbst kein spezifischer Rankingfaktor ist. Die Systeme nutzen aber eine Mischung von Faktoren, mit denen sich Inhalte mit guter Erfahrung, Expertise, Autorität und Vertrauenswürdigkeit erkennen lassen [1]. Bei Themen, die Gesundheit, finanzielle Sicherheit, die Sicherheit von Menschen oder das Wohl der Gesellschaft betreffen, gewichten die Systeme solche Inhalte stärker. Google fasst diese Themen unter "Your Money or Your Life" zusammen, kurz YMYL [1]. Was dazugehört, erklärt die Frage Was ist ein YMYL-Thema.

Die Richtlinien selbst richten sich an Menschen, die Suchergebnisse bewerten. Diese Bewerter haben keinen Einfluss auf das Ranking einzelner Seiten. Mit ihren Einschätzungen prüft Google, ob Änderungen an den Systemen wie gewünscht wirken [1]. Auch im Beitrag von 2022 schreibt Google, dass die Richtlinien keinen direkten Einfluss auf das Ranking haben [2].

Noch eine Frage offen?

In der gratis Sprechstunde beantworten wir Fragen zu SEO live, jeden ersten Samstag im Monat um 18 Uhr. Oder du rufst einfach an.

Wie du E-E-A-T auf deiner Website zeigst

Google schlägt drei Fragen vor: Wer, wie und warum. Wer hat den Inhalt erstellt, und ist das für Besucher erkennbar? Führt eine Autorenzeile zu Informationen über die Person [1]? Google warnt dabei ausdrücklich vor irreführenden Angaben, etwa erfundenen Namen oder KI-generierten Porträts als Autorenbild [1]. Ob du ein Autorenprofil brauchst, behandelt die Frage Brauche ich ein Autorenprofil.

Apotheker um die fünfzig spricht in einer hellen Apotheke über die Theke mit einer Kundin
Bild: KI-generiert

Wie ist der Inhalt entstanden? Google empfiehlt, das für Leser nachvollziehbar zu machen. Hinweise auf Automatisierung oder KI-Unterstützung hält Google dort für sinnvoll, wo Leser sie vernünftigerweise erwarten würden [1]. Warum gibt es den Inhalt? Google nennt das die vielleicht wichtigste Frage. Inhalte sollen in erster Linie Menschen helfen und nicht vor allem Besuche aus Suchmaschinen erzeugen [1].

Nach unserer Erfahrung bringen in der Praxis einige einfache Dinge viel: eine echte Seite über das Unternehmen mit Impressum und Kontaktwegen, Autorenangaben mit nachprüfbarer Qualifikation, Quellen bei Zahlen und Regeln, eigene Fotos statt Archivbilder bei Erfahrungsberichten und ein sichtbares Datum der letzten Prüfung. Wie du Inhalte planst, die diese Fragen beantworten, gehört bei SEO NW zur Content-Strategie. Aktuelle Entwicklungen zum Thema stehen in der News E-E-A-T.

Du möchtest wissen, wie deine Website bei Erfahrung, Expertise und Vertrauen dasteht? Stell die Frage in der gratis Sprechstunde. Alexander Müller schaut mit dir auf deine wichtigsten Seiten.

  1. Organisation Hilfreiche, vertrauenswürdige, nutzerorientierte Inhalte erstellen. Google Search Central. Stand 07.10.2026. abgerufen am 31.10.2026
  2. Organisation E-A-T erhält ein zusätzliches E für "Experience". Google Search Central Blog. Stand 15.12.2022. abgerufen am 31.10.2026

Häufige Fragen

Wofür steht E-E-A-T?

Für Experience, Expertise, Authoritativeness und Trustworthiness, auf Deutsch Erfahrung, Expertise, Autorität und Vertrauenswürdigkeit.

Seit wann gibt es das zweite E?

Seit dem 15.12.2022. Davor hieß das Konzept E-A-T.

Welcher Teil von E-E-A-T ist am wichtigsten?

Laut Google die Vertrauenswürdigkeit. Die anderen drei tragen dazu bei.

Ist E-E-A-T ein Rankingfaktor?

Kein einzelner. Google nutzt eine Mischung von Faktoren, die Inhalte mit guter Erfahrung, Expertise, Autorität und Vertrauenswürdigkeit erkennen.

Beeinflussen die Qualitätsbewerter mein Ranking?

Nein. Die Bewerter prüfen, ob Änderungen an den Systemen wirken. Einzelne Seiten stufen sie nicht herauf oder herab.

Was ist YMYL?

Your Money or Your Life. Gemeint sind Themen, die Gesundheit, finanzielle Sicherheit, Sicherheit von Menschen oder das Wohl der Gesellschaft betreffen. Dort gewichtet Google E-E-A-T stärker.

Brauche ich für E-E-A-T eine Autorenangabe?

Google fragt, ob erkennbar ist, wer einen Inhalt erstellt hat. Eine Autorenzeile mit Link zu Informationen über die Person ist dafür der übliche Weg.

Darf ich ein KI-Bild als Autorenfoto nehmen?

Google warnt vor irreführenden Urheberangaben wie KI-generierten Porträts. Nimm ein echtes Foto oder verzichte auf ein Bild.

Muss ich KI-Unterstützung offenlegen?

Google hält solche Hinweise dort für sinnvoll, wo Leser sie vernünftigerweise erwarten würden.

Gilt E-E-A-T auch für Onlineshops?

Ja. Gerade bei Bewertungen und Kaufberatung zählt, ob Erfahrung mit den Produkten erkennbar ist und ob der Shop vertrauenswürdig wirkt.

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