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Häufige Fragen

Warum wurde mein Google-Unternehmensprofil gesperrt?

Google sperrt ein Unternehmensprofil, wenn es einen Verstoß gegen die Richtlinien für Unternehmensprofile sieht, etwa Suchbegriffe im Namen, eine virtuelle Büroadresse oder eine unzulässige Telefonnummer. Über das Einspruchstool kannst du die Sperre anfechten und Nachweise wie die Gewerbeanmeldung hochladen. Ein neues Profil für denselben Betrieb darfst du nicht anlegen.

Geschlossene Ladentür mit heruntergelassenem Rollo an einer ruhigen Straße, Topfpflanzen am Eingang
Bild: KI-generiert

Google sperrt ein Unternehmensprofil, wenn es gegen die Richtlinien verstößt [1]. Den konkreten Grund zeigt dir das Einspruchstool: Dort stehen zu jeder Entscheidung Datum, Grund und die betroffene Richtlinie [1]. Eine Sperre kann ein einzelnes Profil treffen oder das ganze Google-Konto. Ist das Konto eingeschränkt, sind alle Profile gesperrt, die es verwaltet, und du kannst keine neuen Profile anlegen oder beanspruchen [1]. Was ein Unternehmensprofil ist, erklärt die Frage Was ist ein Google-Unternehmensprofil.

Für die Folgen macht es einen Unterschied, wessen Konto betroffen ist. Wird das Konto der Inhaberin oder des Inhabers entfernt, verschwinden alle Standorte, die dieses Konto verwaltet, und kommen bei einer Reaktivierung zurück. Trifft es nur das Konto eines Admins, verliert dieser den Zugriff, die Standorte selbst bleiben aber unverändert [1]. Verwaltet eine Agentur dein Profil als Admin, lohnt es sich deshalb, selbst Inhaber zu bleiben.

Typische Verstöße, die zur Sperre führen

Welche Regel zur Sperre geführt hat, zeigt das Einspruchstool. Typische Stolperstellen ergeben sich aus den Richtlinien für Unternehmensprofile [2]. Beim Namen verlangt Google den Namen, den der Betrieb auch offline nutzt, etwa auf dem Schild und dem Briefpapier. Zusätze wie Slogans, Leistungen oder Ortsnamen, die nicht zum echten Namen gehören, sind verboten [2]. "Malerbetrieb Schulz" ist in Ordnung, "Malerbetrieb Schulz Maler Fassade günstig Magdeburg" nicht.

Maler lädt Farbeimer in einen Transporter vor einer kleinen Werkstatt bei bedecktem Himmel
Bild: KI-generiert

Bei der Adresse zählt nur ein echter Standort. Postfächer, Briefkastenadressen und virtuelle Büros sind ausgeschlossen. Ein Coworking-Platz gilt nur, wenn er beschildert ist und dort Personal Kunden empfängt [2]. Wer beim Kunden arbeitet und zu Hause keinen Kundenverkehr hat, blendet die Adresse aus und gibt stattdessen ein Einzugsgebiet an. Das sollte in der Regel nicht weiter als etwa zwei Autostunden reichen [2].

Auch die Telefonnummer kann ein Auslöser sein. Google möchte eine Nummer, die direkt zum Betrieb führt, und schließt Hotlines, Callcenter, Weiterleitungs- und Sondernummern aus [2]. Weitere Stolperfallen sind Kategorien, die wie Suchbegriffe gewählt sind, Links oder Preiswerbung in der Beschreibung und mehrere Profile für denselben Betrieb [2]. Ob gekaufte Bewertungen erlaubt sind, beantwortet die Frage Darf ich Bewertungen kaufen.

So legst du Einspruch ein

Den Einspruch stellst du im Einspruchstool für Unternehmensprofile, angemeldet mit dem Google-Konto, das zum Profil gehört [1]. Du wählst das Profil und die Entscheidung, die du anfechten willst. Dann kannst du Nachweise hochladen, zum Beispiel die Gewerbeanmeldung, eine Gewerbeerlaubnis, Steuerunterlagen oder eine Rechnung eines Versorgers, und im Textfeld begründen, warum das Profil den Richtlinien entspricht [1]. Name und Adresse auf den Unterlagen müssen mit dem Profil übereinstimmen [1]. Die Entscheidung bekommst du per E-Mail.

Frau sortiert Unterlagen in einen Ordner am Holzschreibtisch, Smartphone liegt umgedreht daneben
Bild: KI-generiert

Zwei Punkte solltest du unbedingt beachten. Einen Einspruch kannst du nur einmal einreichen, also bereite ihn vollständig vor [1]. Und lege kein neues Profil für denselben Betrieb an, das verbietet Google ausdrücklich [1]. Behebe vor dem Einspruch, was gegen die Richtlinien verstoßen hat, etwa den Namen auf den echten Firmennamen zurücksetzen. Nach einer Ablehnung kannst du eine erneute Prüfung beantragen, auch mit weiteren Nachweisen [1]. Ist nur dein Konto eingeschränkt, legst du zuerst dort Einspruch ein und erst danach für die Profile [1].

Bei mindestens zehn betroffenen Profilen hängst du dem Einspruch eine Tabelle mit den Profil-IDs und den Nachweisen an [1]. Wer in einem Staat der EU oder des Europäischen Wirtschaftsraums ansässig ist, hat nach Angabe von Google unter Umständen weitere Rechtsmittel [1].

Ausführlich beschreibt der Ratgeber Unternehmensprofil gesperrt: Was tun das Vorgehen, wie du die Begründung aufbaust, zeigt der Ratgeber Unternehmensprofil gesperrt: Einspruch schreiben. Damit es nicht wieder passiert, hilft ein Blick in den Ratgeber Google-Unternehmensprofil optimieren. Der Begriff selbst steht im Glossar unter Google Unternehmensprofil. Für die laufende Betreuung gibt es die Leistung Local SEO.

Dein Profil ist gesperrt und du weißt nicht, welche Regel greift? Bring die Meldung aus dem Einspruchstool in die gratis Sprechstunde. Alexander Müller hilft dir, den Einspruch vorzubereiten.

  1. Organisation Probleme mit gesperrten oder deaktivierten Profilen beheben. Google Unternehmensprofil-Hilfe. Stand laufend. abgerufen am 31.10.2026
  2. Organisation Richtlinien für die Präsentation Ihres Unternehmens auf Google. Google Unternehmensprofil-Hilfe. Stand laufend. abgerufen am 31.10.2026

Häufige Fragen

Wie erfahre ich den Grund für die Sperre?

Im Einspruchstool für Unternehmensprofile. Dort stehen zu jeder Entscheidung das Datum, der Grund und die betroffene Richtlinie.

Darf ich nach einer Sperre einfach ein neues Profil anlegen?

Nein. Google verbietet ein neues Profil für denselben Betrieb. Leg stattdessen Einspruch gegen die Sperre ein.

Wie oft kann ich Einspruch einlegen?

Einmal je Entscheidung. Nach einer Ablehnung kannst du eine erneute Prüfung beantragen und weitere Nachweise einreichen.

Welche Nachweise akzeptiert Google?

Google nennt zum Beispiel Gewerbeanmeldung, Gewerbeerlaubnis, Steuerunterlagen und Rechnungen von Versorgern. Name und Adresse darauf müssen zum Profil passen.

Darf ich Suchbegriffe in den Firmennamen schreiben?

Nein. Der Name im Profil muss dem Namen entsprechen, den du auch offline nutzt. Zusätze wie Leistungen oder Orte sind nur erlaubt, wenn sie zum echten Namen gehören.

Darf ich eine virtuelle Büroadresse angeben?

Nein. Postfächer, Briefkastenadressen und virtuelle Büros sind nicht erlaubt. Nur ein echter Standort zählt.

Was mache ich, wenn ich von zu Hause aus arbeite?

Dann blendest du die Adresse aus und gibst ein Einzugsgebiet an. Google empfiehlt, dass es in der Regel nicht weiter als etwa zwei Autostunden reicht.

Was ist der Unterschied zwischen Profilsperre und Kontoeinschränkung?

Bei einer Profilsperre ist ein einzelnes Profil betroffen. Bei einer Kontoeinschränkung sind alle Profile gesperrt, die das Konto verwaltet, und du kannst keine neuen anlegen.

Wie lange dauert die Prüfung eines Einspruchs?

Google nennt keine feste Frist. Den Stand siehst du im Einspruchstool, die Entscheidung kommt per E-Mail.

Was mache ich, wenn das reaktivierte Profil nicht richtig funktioniert?

Google verweist für Probleme mit einem reaktivierten Profil auf den Support. Beschreib dort genau, was fehlt oder falsch angezeigt wird.

Darf ich eine Hotline-Nummer im Profil angeben?

Google möchte eine Nummer, die direkt zum Betrieb führt. Hotlines, Callcenter, Weiterleitungsnummern und Sondernummern sind ausgeschlossen.

Noch eine Frage offen?

In der gratis Sprechstunde beantworten wir Fragen zu SEO live, jeden ersten Samstag im Monat um 18 Uhr. Oder du rufst einfach an.

Zuletzt geprüft am 03.11.2026, nächste Prüfung spätestens im November 2027. Fehler entdeckt? Schreib uns.

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