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Häufige Fragen

Welche Bildformate sind für SEO am besten?

Für Fotos sind WebP und AVIF meist die beste Wahl, weil sie bei gleicher Qualität kleinere Dateien liefern als JPEG. Für Logos und Symbole eignet sich SVG, für Grafiken mit Transparenz WebP oder PNG. Google indexiert BMP, GIF, JPEG, PNG, WebP, SVG und AVIF, ein Rankingvorteil für ein bestimmtes Format ist nicht bekannt.

Fotografin sortiert ausgedruckte Fotos auf einem großen Leuchttisch in einem ruhigen Atelier
Bild: KI-generiert

Google kann Bilder in den Formaten BMP, GIF, JPEG, PNG, WebP, SVG und AVIF indexieren [1]. Ein Format, das Google beim Ranking bevorzugt, nennt die Dokumentation nicht. Für SEO zählt deshalb vor allem, wie schnell ein Bild lädt und wie gut es aussieht. Bilder machen oft den größten Teil der Datenmenge einer Seite aus [1], und ein kleineres Format verkürzt die Ladezeit spürbar. Die Wahl hängt also davon ab, was auf dem Bild zu sehen ist.

Fotos: WebP und AVIF

Für Fotos sind WebP und AVIF die modernen Formate. Google gibt für WebP an, dass verlustbehaftete Bilder bei vergleichbarer Qualität 25 bis 34 Prozent kleiner sind als JPEG-Dateien und verlustfreie Bilder etwa 26 Prozent kleiner als PNG [2]. WebP kann außerdem Transparenz und Animationen [2]. Alle großen Browser zeigen WebP an, also Chrome, Safari, Firefox, Edge und Opera [2].

Kameraobjektiv und mehrere kleine Speicherkarten auf einem dunklen Holztisch im warmen Licht
Bild: KI-generiert

AVIF beruht auf dem Videocodec AV1 und erreicht bei gleicher wahrgenommener Qualität oft noch kleinere Dateien als JPEG oder WebP [3]. Chrome und Opera unterstützen AVIF seit 2020, Firefox seit 2021 und Safari seit 2022 [3]. Ob dein Bildprogramm und dein CMS AVIF speichern können, solltest du vor der Umstellung prüfen. Nach unserer Erfahrung ist WebP für die meisten Firmenwebsites der beste Kompromiss, weil fast jedes System es inzwischen erzeugen kann. JPEG bleibt als Rückfall für sehr alte Programme sinnvoll.

Logos, Grafiken und Symbole

Logos, Symbole und einfache Zeichnungen gehören ins Format SVG. Eine SVG-Datei beschreibt Formen statt Bildpunkte, bleibt bei jeder Größe scharf und ist bei einfachen Motiven sehr klein. Für den Alternativtext empfiehlt Google bei Inline-SVG das title-Element [1]. PNG eignet sich für Bildschirmfotos und Grafiken mit scharfen Kanten oder Transparenz, wird bei Fotos aber schnell groß. Verlustfreies WebP ist hier eine kleinere Alternative [2]. GIF lohnt sich nur noch für kurze Animationen, und auch dafür kann animiertes WebP kleiner sein [2].

Noch eine Frage offen?

In der gratis Sprechstunde beantworten wir Fragen zu SEO live, jeden ersten Samstag im Monat um 18 Uhr. Oder du rufst einfach an.

Was neben dem Format zählt

Das beste Format nützt wenig, wenn das Bild zu groß ausgeliefert wird. Ein Foto mit 4.000 Pixeln Breite in einem Kasten von 800 Pixeln kostet Ladezeit ohne sichtbaren Gewinn. Google empfiehlt responsive Bilder mit srcset und sizes oder dem picture-Element, damit jedes Gerät eine passende Größe bekommt [1]. Wer im picture-Element AVIF und WebP anbietet, sollte immer ein img-Element mit einer Rückfall-Adresse im src-Attribut einbauen, weil nicht jeder Browser und Crawler die neueren Angaben versteht [1, 3].

Drei leere Holzbilderrahmen in verschiedenen Größen lehnen an einer weißen Wand
Bild: KI-generiert

Für eine Firmenwebsite reicht deshalb fast immer eine einfache Regel: Fotos als WebP in passender Breite, Logos und Symbole als SVG, ein JPEG oder PNG nur als Rückfall. Auch die Bilder auf den Seiten von seo-manager.info liegen als WebP vor. Bilder, die erst weiter unten auf einer Seite stehen, lädt der Browser mit Lazy Loading erst, wenn der Besucher dorthin scrollt.

Bilder sollten außerdem als img-Element eingebunden sein. Hintergrundbilder aus CSS indexiert Google nicht [1]. Die Dateiendung muss zum tatsächlichen Format passen [1], ein umbenanntes PNG mit der Endung .webp hilft also nicht. Dazu kommen ein beschreibender Dateiname und ein Alternativtext. Was dort hineingehört, beschreibt die Frage Brauche ich Alt-Texte für jedes Bild, die richtige Größe Wie groß dürfen Bilder auf einer Website sein. Ausführlich vergleicht der Ratgeber Bildformate im Vergleich die Formate. Für WordPress gibt es den Ratgeber Bilder-SEO in WordPress.

Du willst wissen, ob die Bilder auf deiner Website zu groß sind oder im falschen Format vorliegen? Stell die Frage in der gratis Sprechstunde. Alexander Müller schaut sich eine Seite gemeinsam mit dir an.

  1. Organisation Best Practices für Bilder in der Google Suche. Google Search Central. Stand 04.03.2026. abgerufen am 31.10.2026
  2. Organisation An image format for the Web (WebP). Google for Developers. Stand 08.08.2025. abgerufen am 31.10.2026
  3. Organisation Image formats: AVIF. web.dev (Chrome-Team). Stand 01.02.2023. abgerufen am 31.10.2026

Häufige Fragen

Welche Bildformate kann Google indexieren?

BMP, GIF, JPEG, PNG, WebP, SVG und AVIF. Die Dateiendung muss zum tatsächlichen Format passen.

Bevorzugt Google WebP beim Ranking?

Google nennt kein Format, das beim Ranking bevorzugt wird. WebP hilft indirekt, weil kleinere Dateien die Ladezeit verkürzen.

Wie viel kleiner ist WebP als JPEG?

Laut Google sind verlustbehaftete WebP-Bilder bei vergleichbarer Qualität 25 bis 34 Prozent kleiner als JPEG-Dateien. Der genaue Wert hängt vom Motiv ab.

Ist AVIF besser als WebP?

AVIF erreicht oft kleinere Dateien bei gleicher Qualität. Ob dein System AVIF speichern kann, solltest du vorher prüfen. Beide Formate sind eine gute Wahl.

Zeigen alle Browser WebP und AVIF an?

Die aktuellen Versionen von Chrome, Firefox, Safari, Edge und Opera können WebP. AVIF unterstützen Chrome und Opera seit 2020, Firefox seit 2021 und Safari seit 2022.

Welches Format eignet sich für Logos?

SVG. Es bleibt bei jeder Größe scharf und ist bei einfachen Formen sehr klein. Für Logos in Suchergebnissen über strukturierte Daten nennt Google eigene Anforderungen an das Bild.

Wann ist PNG noch sinnvoll?

Für Bildschirmfotos und Grafiken mit scharfen Kanten oder Transparenz, wenn WebP nicht möglich ist. Für Fotos ist PNG meist zu groß.

Kann ich Bilder als CSS-Hintergrund einbinden?

Für die Bildersuche nicht. Google indexiert keine Bilder aus CSS. Wichtige Bilder gehören in ein img-Element.

Reicht es, die Dateiendung in .webp zu ändern?

Nein. Die Datei muss wirklich in WebP umgewandelt werden. Eine falsche Endung kann dazu führen, dass Browser oder Google das Bild nicht richtig verarbeiten.

Brauche ich ein Rückfallformat?

Wenn du AVIF oder WebP im picture-Element anbietest, ja. Ein img-Element mit src-Attribut sorgt dafür, dass jeder Browser und Crawler ein Bild bekommt.

Was ist wichtiger, Format oder Bildgröße?

Meist die Bildgröße. Ein Bild in passender Breite und mit sinnvoller Kompression spart mehr als der Wechsel des Formats allein.

Noch eine Frage offen?

In der gratis Sprechstunde beantworten wir Fragen zu SEO live, jeden ersten Samstag im Monat um 18 Uhr. Oder du rufst einfach an.

Zuletzt geprüft am 03.11.2026, nächste Prüfung spätestens im November 2027. Fehler entdeckt? Schreib uns.

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