Wie groß ein Bild auf einer Website sein darf, hängt davon ab, wie groß es angezeigt wird. Die Faustregel lautet: Die Datei sollte nicht deutlich mehr Pixel haben, als der Browser tatsächlich darstellt. Eine feste Obergrenze in Kilobyte gibt Google nicht vor. Google weist aber darauf hin, dass Bilder oft den größten Teil des Gewichts einer Seite ausmachen [1]. Zu große Bilder verlängern die Ladezeit, vor allem auf dem Smartphone.
Pixelmaße: so groß wie angezeigt
Wird ein Bild in einer Spalte von 800 Pixel Breite gezeigt, braucht die Datei keine 4.000 Pixel Breite, wie sie aus einer Kamera kommt. Hochauflösende Bildschirme stellen ein Bild allerdings mit mehr Bildpunkten dar, als die CSS-Breite angibt. Das Programm Lighthouse, das auch in PageSpeed Insights steckt, berücksichtigt dieses Verhältnis der Gerätepixel. Es meldet ein Bild als zu groß, wenn eine passend skalierte Fassung mindestens 4 KiB kleiner wäre als die ausgelieferte Datei [2]. Für ein Bild in einer Spalte von 800 Pixel reicht deshalb meist eine Fassung bis etwa 1.600 Pixel Breite für Bildschirme mit doppelter Pixeldichte.

Am besten lieferst du mehrere Größen aus und lässt den Browser wählen. Dafür gibt es im HTML die Attribute srcset und sizes [2]. Google empfiehlt, zusätzlich immer eine normale Bildadresse im Attribut src anzugeben, weil nicht jeder Browser und Crawler srcset versteht [1]. Viele Redaktionssysteme erzeugen die Größen beim Hochladen selbst. Für Symbole und Logos eignet sich SVG, das sich ohne Qualitätsverlust beliebig skalieren lässt [2].
Wann Bilder groß sein müssen
Für ein paar Zwecke brauchst du bewusst große Bilder. Google Discover zeigt große Vorschaubilder nur, wenn das Bild mindestens 1.200 Pixel breit ist, insgesamt mehr als 300.000 Pixel hat und die Seite die Einstellung max-image-preview:large erlaubt. Als Seitenverhältnis empfiehlt Google 16:9 [3]. Auch für das Vorschaubild, das du über og:image oder strukturierte Daten festlegst, rät Google zu einer hohen Auflösung und warnt vor extremen Seitenverhältnissen [1].
Unscharfe Bilder sind ebenfalls ein Problem. Google schreibt, dass hochwertige Fotos Nutzer mehr ansprechen als unscharfe oder unklare [1].
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Dateigröße senken
Ist das Pixelmaß richtig, sparst du über Format und Kompression. Google unterstützt in der Suche BMP, GIF, JPEG, PNG, WebP, SVG und AVIF [1]. WebP und AVIF komprimieren laut web.dev im Allgemeinen besser als ältere Formate wie JPEG, bei Fotos sind verlustbehaftetes WebP oder AVIF gute Alternativen [5]. Welche Formate sich wofür eignen, vergleicht die Frage Welche Bildformate sind für SEO am besten. Nach unserer Erfahrung liegen Fotos für eine Inhaltsspalte nach passender Skalierung und Kompression oft bei einigen hundert Kilobyte oder darunter. Google selbst nennt keinen solchen Wert.

Bilder und die Ladezeit
Besonders wichtig ist das größte Bild im sichtbaren Bereich, meist das Artikelbild oben. Es bestimmt oft den Wert Largest Contentful Paint, kurz LCP. Als gut gilt ein LCP von höchstens 2,5 Sekunden, gemessen am 75. Perzentil der Seitenaufrufe [4]. Zu den Elementen, die dafür zählen, gehören Bilder im img-Element und Hintergrundbilder aus dem CSS [4]. Ein riesiges Artikelbild verschlechtert diesen Wert direkt. Wie Bilder und Ladezeit zusammenhängen, beschreibt der Ratgeber Bildgrößen und Kompression, den Messwert erklärt das Glossar unter LCP.
Du willst wissen, welche Bilder deine Seiten bremsen? Stell die Frage in der gratis Sprechstunde. Alexander Müller prüft mit dir eine Seite in PageSpeed Insights. Wie du Fotos und Grafiken Schritt für Schritt vorbereitest, zeigt der Ratgeber Bilder für Websites optimieren.
- Organisation Best Practices für die Suchmaschinenoptimierung für Google Bilder. Google Search Central. Stand 04.03.2026. abgerufen am 31.10.2026
- Organisation Properly size images. Chrome for Developers (Lighthouse). Stand 02.05.2019. abgerufen am 31.10.2026
- Organisation Discover und deine Website. Google Search Central. Stand 11.03.2026. abgerufen am 31.10.2026
- Organisation Largest Contentful Paint (LCP). web.dev (Google). Stand 04.09.2025. abgerufen am 31.10.2026
- Organisation Choose the right image format. web.dev (Google). Stand 13.08.2024. abgerufen am 31.10.2026
Häufige Fragen
Gibt es eine maximale Dateigröße für Bilder bei Google?
Eine feste Obergrenze für Bilder auf Webseiten nennt Google nicht. Wichtig ist, dass Bilder nicht größer ausgeliefert werden als nötig, weil sie sonst die Ladezeit verlängern.
Wie viele Pixel breit sollte ein Bild sein?
Etwa so breit, wie es angezeigt wird, für hochauflösende Bildschirme bis zum Doppelten. Ein Bild in einer 800 Pixel breiten Spalte braucht meist höchstens 1.600 Pixel.
Wann meldet PageSpeed Insights ein Bild als zu groß?
Lighthouse meldet ein Bild, wenn eine passend skalierte Fassung mindestens 4 KiB kleiner wäre als die ausgelieferte Datei. Dabei berücksichtigt es die Pixeldichte des Geräts.
Wie groß muss ein Bild für Google Discover sein?
Mindestens 1.200 Pixel breit und insgesamt mehr als 300.000 Pixel. Außerdem muss die Seite max-image-preview:large erlauben. Google empfiehlt ein Seitenverhältnis von 16:9.
Was ist srcset?
Ein HTML-Attribut, mit dem du mehrere Größen eines Bildes angibst. Der Browser lädt die passende Größe für den Bildschirm. Gib zusätzlich immer eine Adresse in src an.
Welches Bildformat spart am meisten?
Bei Fotos komprimieren WebP und AVIF laut web.dev im Allgemeinen besser als JPEG. Für Symbole und Logos ist SVG oft die beste Wahl.
Welche Formate unterstützt Google?
BMP, GIF, JPEG, PNG, WebP, SVG und AVIF. Die Dateiendung sollte zum tatsächlichen Dateityp passen.
Wie groß sollte das og:image sein?
Google rät zu einer hohen Auflösung und warnt vor extremen Seitenverhältnissen. Für große Vorschauen in Discover gelten mindestens 1.200 Pixel Breite.
Was hat die Bildgröße mit den Core Web Vitals zu tun?
Das größte Bild im sichtbaren Bereich bestimmt oft den LCP. Als gut gilt ein LCP von höchstens 2,5 Sekunden, ein zu großes Bild verschlechtert den Wert.
Darf ich Bilder für die Qualität einfach groß lassen?
Besser nicht. Liefere die Pixel, die angezeigt werden, und spar über Format und Kompression. So bleibt das Bild scharf und die Datei klein.
Muss ich jedes Bild von Hand verkleinern?
Meist nicht. Viele Redaktionssysteme erzeugen beim Hochladen mehrere Größen und setzen srcset selbst. Die Originaldatei sollte trotzdem nicht unnötig groß sein.
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Zuletzt geprüft am 03.11.2026, nächste Prüfung spätestens im November 2027. Fehler entdeckt? Schreib uns.
