Für Ratgeber, Fachartikel, Blogbeiträge und News: ja, ein Autorenprofil ist sinnvoll. Google empfiehlt ausdrücklich, bei Inhalten, bei denen Leser das erwarten, eine Verfasserzeile anzugeben, die zu Informationen über den Autor führt [1]. Eine eigene Profilseite je Person ist dafür der einfachste Weg. Für Produktseiten, Kategorieseiten oder das Impressum brauchst du keine Autorenangabe.
Was Google zur Urheberschaft sagt
In seinem Leitfaden zu hilfreichen Inhalten fragt Google, ob Besucher erkennen können, wer einen Inhalt erstellt hat. Google empfiehlt dringend, genaue Angaben zur Urheberschaft zu machen [1]. Als Vertrauenssignal nennt Google Links zu einer Autorenseite oder zum Bereich "Über uns" und Hintergrundinformationen über den Autor oder die Website [1].
Ein Autorenprofil ist trotzdem kein Rankingfaktor, den man einschaltet. Google schreibt im selben Leitfaden, dass E-E-A-T selbst kein bestimmter Rankingfaktor ist. Die Suche nutzt aber eine Mischung von Faktoren, um Inhalte mit hoher Erfahrung, Fachkenntnis und Vertrauenswürdigkeit zu erkennen, und Vertrauen ist laut Google davon der wichtigste Teil [1]. Ein glaubwürdiges Profil hilft also Lesern und passt zu dem, was Google beschreibt. Was hinter den vier Buchstaben steckt, erklärt die Frage Was ist E-E-A-T.
Was in ein Autorenprofil gehört
Ein gutes Profil beantwortet die Frage, warum diese Person über dieses Thema schreiben kann. Dazu gehören:

- der Name, so wie er auch in der Verfasserzeile steht, und ein echtes Foto;
- Beruf, Ausbildung und die Themen, über die die Person schreibt;
- praktische Erfahrung, etwa Jahre im Beruf oder Art der Projekte, ohne Übertreibung;
- Links zu Profilen außerhalb der Website, etwa bei einem Berufsverband oder in einem Fachnetzwerk;
- eine Liste der Artikel dieser Person auf der Website.
Erfundene Autoren schaden. Google wertet falsche Angaben zur Urheberschaft, etwa KI-generierte Porträts, erfundene Namen oder falsche Referenzen, als eine Form der Täuschung [1]. Schreibt eine Redaktion gemeinsam, ist der Name des Unternehmens als Autor ehrlicher als eine ausgedachte Person.
Das Profil wirkt nur, wenn Leser es auch finden. Verlinke den Namen in der Verfasserzeile jedes Artikels auf die Profilseite und verlinke von dort zurück auf die Artikel. In unseren Projekten steht das Profil außerdem auf der Seite "Über uns" oder im Team-Bereich, damit es nicht nur über Artikel erreichbar ist. Halte die Angaben aktuell. Ein Profil, das seit Jahren dieselbe Berufsbezeichnung nennt, obwohl die Person längst eine andere Aufgabe hat, untergräbt genau das Vertrauen, das es aufbauen soll.
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Autorenprofil technisch auszeichnen
In den strukturierten Daten eines Artikels gibst du den Autor im Feld author an. Google empfiehlt, dort jeden sichtbaren Autor aufzuführen, jeden in einem eigenen Objekt, und im Feld name nur den Namen einzutragen. Berufsbezeichnung, Titel oder ein vorangestelltes "Gepostet von" gehören in eigene Felder oder ganz weg [2]. Im Feld url verweist du auf eine Seite, die die Person eindeutig kennzeichnet, etwa die Profilseite auf deiner Website. Für diese Profilseite gibt es ein eigenes Markup. Statt url oder zusätzlich kannst du mit sameAs auf Profile der Person bei anderen Diensten verweisen [2].

Ob dein CMS das sauber erledigt, zeigt ein Blick in den Quelltext oder das Test-Tool für Rich-Suchergebnisse. Das SEO CMS bringt Autorenprofile mit passendem Markup von Haus aus mit, beschrieben unter Autorschaft und Profile. Wie wichtig die Verfasserzeile am Artikel selbst ist, beantwortet die Frage Wie wichtig ist die Autorenangabe, und den Hintergrund liefert die News E-E-A-T und Autorenprofile.
Du willst wissen, ob deine Autorenseiten das zeigen, was Leser und Google erwarten? Stell die Frage in der gratis Sprechstunde. Alexander Müller schaut sich mit dir ein Profil und einen Artikel an.
- Organisation Hilfreiche, zuverlässige Inhalte erstellen, bei denen die Nutzer im Vordergrund stehen. Google Search Central. Stand 07.10.2026. abgerufen am 31.10.2026
- Organisation Strukturierte Daten für Artikel (Article, NewsArticle, BlogPosting). Google Search Central. Stand 12.09.2026. abgerufen am 31.10.2026
Häufige Fragen
Ist ein Autorenprofil ein Rankingfaktor?
Nicht direkt. Google schreibt, dass E-E-A-T selbst kein bestimmter Rankingfaktor ist. Ein ehrliches Profil hilft aber Lesern, die Glaubwürdigkeit eines Textes einzuschätzen, und Google empfiehlt Angaben zur Urheberschaft.
Welche Seiten brauchen eine Autorenangabe?
Seiten, bei denen Leser wissen wollen, wer schreibt: Ratgeber, Fachartikel, Blogbeiträge, News. Produktseiten, Kategorieseiten und Pflichtseiten brauchen keine.
Darf das Unternehmen als Autor stehen?
Ja. Wenn ein Team gemeinsam schreibt, ist der Unternehmensname als Autor ehrlicher als eine erfundene Person. In den strukturierten Daten nimmst du dann den Typ Organization.
Was gehört in eine Autorenseite?
Name, echtes Foto, Beruf und Ausbildung, Themengebiete, belegbare Erfahrung, Links zu externen Profilen und eine Liste der eigenen Artikel.
Darf ich ein KI-Foto für den Autor verwenden?
Besser nicht. Google nennt KI-generierte Porträts, erfundene Namen und falsche Referenzen ausdrücklich als Form der Täuschung bei Angaben zur Urheberschaft.
Wie verknüpfe ich Artikel und Profil technisch?
Im Artikel-Markup steht der Autor im Feld author mit Name und url. Die url zeigt auf die Profilseite, die ein eigenes Profil-Markup bekommt.
Gehört der Doktortitel in den Autorennamen?
Im sichtbaren Text gern, im Feld author.name nicht. Google empfiehlt für Titel eigene Felder wie honorificPrefix.
Was mache ich bei mehreren Autoren?
Jeder sichtbare Autor bekommt im Markup ein eigenes author-Objekt. Mehrere Namen in einem Feld sind laut Google falsch.
Reicht ein Abschnitt "Über uns" statt einzelner Profile?
Google nennt beides als Möglichkeit. Wenn mehrere Personen schreiben, sind einzelne Profile klarer, weil jeder Artikel auf die richtige Person zeigt.
Brauche ich als Einzelunternehmer ein Autorenprofil?
Eine gute "Über mich"- oder "Über uns"-Seite reicht oft aus, wenn sie Erfahrung und Hintergrund zeigt. Verlinke sie aus jedem Ratgeber.
Hilft ein Autorenprofil bei Gesundheits- oder Finanzthemen mehr?
Bei Themen, die Gesundheit, Geld oder Sicherheit betreffen, solltest du Beruf, Ausbildung und Erfahrung des Autors besonders sorgfältig und nachprüfbar angeben.
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Zuletzt geprüft am 03.11.2026, nächste Prüfung spätestens im November 2027. Fehler entdeckt? Schreib uns.
