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Häufige Fragen

Wie prüfe ich mein Backlink-Profil?

Du prüfst dein Backlink-Profil zuerst im Linkbericht der Google Search Console: verweisende Websites, verlinkte Seiten und Linktexte. Dann bewertest du die auffälligen Quellen von Hand und achtest auf Muster, die Googles Spamrichtlinien als Link-Spam beschreiben.

Frau sortiert am Schreibtisch ausgedruckte Blätter in zwei Stapel, Textmarker in der Hand
Bild: KI-generiert

Du prüfst dein Backlink-Profil am einfachsten mit dem Linkbericht der Google Search Console. Er zeigt, welche Websites auf dich verlinken, welche deiner Seiten die meisten Links bekommen und mit welchen Texten verlinkt wird [1]. Danach schaust du dir die auffälligen Quellen einzeln an. In unseren Projekten ist das Ergebnis meist unspektakulär: ein paar gute Links, viele belanglose, kaum etwas Schädliches.

Der Linkbericht der Search Console

Den Bericht findest du in der Search Console unter "Links". Er hat vier Tabellen. "Meistverlinkte Seiten" zeigt, welche deiner Seiten die meisten externen Links bekommen. "Top-verweisende Websites" listet die Domains mit den meisten Links, Subdomains fasst Google dabei zusammen. "Top-verweisender Text" zeigt die häufigsten Linktexte, Links ohne Text erscheinen als "(leer)". Die vierte Tabelle betrifft interne Links [1].

Zwei Einschränkungen solltest du kennen. Der Bericht zeigt nur eine Auswahl der Links, nicht alle, und er enthält auch Links, die es inzwischen nicht mehr gibt [1]. Außerdem verrät er nicht, ob ein Link als nofollow markiert ist [1]. Für eine genaue Prüfung exportierst du die Daten. Einzelne Tabellen sind auf 1.000 Zeilen begrenzt, über die Ebene der Zielseiten lassen sich bis zu 100.000 Zeilen exportieren [1]. Wie du die Tabellen liest, erklärt Bericht Links verstehen.

Worauf du beim Prüfen achtest

Geh die verweisenden Domains durch und frag bei jeder auffälligen Quelle: Hat die Website ein eigenes Thema und echte Besucher, passt sie zu deinem Angebot, steht der Link in einem Text, den ein Mensch geschrieben hat? Ein Link aus dem Branchenverband, von einem Kunden oder aus der Lokalzeitung ist ein gutes Zeichen. Hunderte Links von Seiten mit wahllos gemischten Themen in fremden Sprachen sind es nicht. Schau außerdem, auf welche deiner Seiten die Links zeigen. Landen fast alle auf der Startseite und kaum einer auf Ratgebern oder Produkten, fehlen dir Inhalte, auf die andere gern verweisen.

Lupe liegt auf einem Stapel loser Blätter, warmes Licht einer Schreibtischlampe
Bild: KI-generiert

Schau dann auf die Linktexte. Stehen dort vor allem dein Firmenname und deine Adresse, ist das normal. Lauten viele Links wörtlich auf dein wichtigstes Keyword, etwa "SEO Agentur Berlin", wirkt das gesteuert. Googles Spamrichtlinien nennen als Link-Spam unter anderem gekaufte Links ohne Kennzeichnung, übermäßigen Linktausch, automatisch erzeugte Links, Footer-Links auf vielen fremden Websites und Forenbeiträge mit Keyword-Links in der Signatur [2]. Bezahlte Links sind unproblematisch, wenn sie mit rel="nofollow" oder rel="sponsored" ausgezeichnet sind [2]. Was einen Link schädlich macht, beschreibt die Frage Was ist ein toxischer Backlink.

Noch eine Frage offen?

In der gratis Sprechstunde beantworten wir Fragen zu SEO live, jeden ersten Samstag im Monat um 18 Uhr. Oder du rufst einfach an.

Meistens nichts. Google erkennt laut eigener Hilfe in den meisten Fällen selbst, welchen Links es vertrauen kann [3]. Das Disavow-Tool, mit dem du Links für ungültig erklärst, ist nur gedacht, wenn viele künstliche oder minderwertige Links auf deine Website zeigen und diese eine manuelle Maßnahme ausgelöst haben oder voraussichtlich auslösen werden [3]. Vorher sollst du versuchen, die Links bei den Betreibern entfernen zu lassen [3]. Die Verarbeitung einer Liste kann einige Wochen dauern [3]. Ob du so eine Datei brauchst, klärt Brauche ich eine Disavow-Datei.

Gärtner zieht Unkraut aus einem Gemüsebeet, daneben ein kleiner Eimer, Morgensonne
Bild: KI-generiert

Prüf dein Profil in festen Abständen und zusätzlich, wenn Rankings plötzlich fallen oder eine Nachricht zu manuellen Maßnahmen kommt. Nach unserer Erfahrung finden externe Werkzeuge meist mehr Links als die Search Console. Deren Kennzahlen zur Linkqualität sind Schätzungen des jeweiligen Anbieters. Den Begriff erklärt das Glossar unter Linkprofil, die Bewertung einzelner Links der Ratgeber Backlinks prüfen und bewerten.

Du hast eine Liste verdächtiger Links und weißt nicht, ob du handeln musst? Bring sie mit in die gratis Sprechstunde, dort schaut Alexander Müller mit dir drauf. Eine vollständige Auswertung gibt es als Backlink-Analyse.

  1. Organisation Bericht "Links". Google, Search Console-Hilfe. Stand laufend. abgerufen am 31.10.2026
  2. Organisation Spamrichtlinien für die Google Websuche. Google Search Central. Stand 02.09.2026. abgerufen am 31.10.2026
  3. Organisation Links zu deiner Website für ungültig erklären. Google, Search Console-Hilfe. Stand laufend. abgerufen am 31.10.2026

Häufige Fragen

Zeigt die Search Console alle Backlinks?

Nein. Der Linkbericht enthält nur eine Auswahl der Links, die Google gefunden hat. Manche davon existieren inzwischen nicht mehr.

Sehe ich in der Search Console, ob ein Link nofollow ist?

Nein, das zeigt der Bericht nicht. Dafür musst du die verlinkende Seite selbst öffnen und den Quelltext ansehen.

Wie viele Zeilen kann ich exportieren?

Einzelne Tabellen sind auf 1.000 Zeilen begrenzt. Über die Ebene der verlinkten Zielseiten lassen sich bis zu 100.000 Zeilen exportieren.

Woran erkenne ich einen schlechten Backlink?

An Seiten ohne eigenes Thema, an Links in automatisch erzeugten Texten, an wahllosen Footer-Links oder an Linktexten, die exakt dein Keyword wiederholen. Googles Spamrichtlinien beschreiben diese Muster als Link-Spam.

Sind gekaufte Links immer ein Problem?

Laut Google nicht, wenn sie mit rel="nofollow" oder rel="sponsored" gekennzeichnet sind. Ungekennzeichnete gekaufte Links zählen zum Link-Spam.

Muss ich jeden schlechten Link entwerten?

Nein. Google erkennt in den meisten Fällen selbst, welchen Links es vertrauen kann. Das Disavow-Tool ist für Fälle mit manueller Maßnahme oder einer drohenden Maßnahme gedacht.

Wie lange dauert es, bis eine Disavow-Datei wirkt?

Laut Google kann die Verarbeitung einige Wochen dauern. Das gilt auch, wenn du eine Liste wieder entfernst.

Wie oft sollte ich mein Backlink-Profil prüfen?

In festen Abständen, die zur Größe deiner Website passen. Zusätzlich prüfst du bei plötzlichen Rankingverlusten oder einer Nachricht zu manuellen Maßnahmen.

Brauche ich ein kostenpflichtiges Werkzeug?

Für eine erste Prüfung reicht die Search Console. Externe Werkzeuge finden oft mehr Links, ihre Qualitätswerte sind aber Schätzungen des jeweiligen Anbieters.

Welche Linktexte sind normal?

Firmenname, Domain, die nackte Adresse und allgemeine Wörter. Viele Links mit genau demselben Keyword wirken gesteuert.

Noch eine Frage offen?

In der gratis Sprechstunde beantworten wir Fragen zu SEO live, jeden ersten Samstag im Monat um 18 Uhr. Oder du rufst einfach an.

Zuletzt geprüft am 03.11.2026, nächste Prüfung spätestens im November 2027. Fehler entdeckt? Schreib uns.

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