Wie oft du bloggen solltest, hängt davon ab, wie viele gute Artikel du liefern kannst. Google nennt keine Zahl und keinen Rhythmus, an den Rankings gebunden wären. In den Hinweisen zu hilfreichen Inhalten warnt Google eher vor dem Gegenteil: Wer viele Inhalte zu vielen verschiedenen Themen erstellt in der Hoffnung, dass einige davon gut ranken, schreibt laut Google in erster Linie für die Suchmaschine [1]. Ein Artikel im Monat, der eine Frage gründlich beantwortet, hilft deinen Lesern mehr als vier Beiträge, die dasselbe dünn wiederholen.
Was Google über Häufigkeit sagt
Google fragt in seinen Hinweisen, ob Inhalte Lesern helfen [1]. Eine Aussage, dass häufigeres Veröffentlichen die Rankings verbessert, enthalten sie nicht. Google nennt es sogar ein Warnzeichen, viele neue Inhalte hinzuzufügen oder alte zu entfernen, damit eine Website neu wirkt, und fügt hinzu, dass das nicht funktioniert [1]. Wer massenhaft Seiten erzeugt, um Rankings zu manipulieren, verstößt gegen die Spamrichtlinien zu skalierten Inhalten [3]. Das betrifft vor allem automatisch erzeugte oder zusammenkopierte Texte, aber auch handgeschriebene Beiträge ohne eigenen Nutzen.
Zur Länge eines Beitrags gibt es ebenfalls keine Vorgabe. Google fragt in seiner Liste zur Selbstprüfung, ob du auf eine bestimmte Wortzahl hinschreibst, weil du gehört hast, Google bevorzuge eine, und antwortet selbst, dass es keine gibt [1].
Einen Rhythmus finden, der hält
Nach unserer Erfahrung scheitern Firmenblogs meist daran, dass nach einem guten Start nichts mehr kommt. Plane deshalb so, dass du den Rhythmus auch in vollen Monaten schaffst. Für einen kleinen Betrieb kann das ein Beitrag im Monat sein, für ein Team mit eigener Redaktion einer pro Woche. Entscheidend ist, dass jeder Artikel eine echte Frage deiner Kunden beantwortet.

Ein fester Ablauf hilft beim Durchhalten. Lege fest, wer schreibt, wer gegenliest und an welchem Tag ein Beitrag erscheint. Plane Puffer ein: Zwei fertige Artikel in Reserve überbrücken Urlaub, Krankheit und volle Auftragsbücher. Merkst du, dass der Rhythmus nicht zu halten ist, verlängere den Abstand zwischen den Beiträgen, bevor du halbfertige Texte veröffentlichst.
Lege dir eine Themenliste an, bevor du den Rhythmus festlegst. Fragen aus Kundengesprächen, Anfragen per E-Mail und Suchanfragen aus der Search Console sind gute Quellen. Hast du zwanzig Themen, die jemand wirklich wissen will, reicht das für ein bis zwei Jahre bei einem Beitrag im Monat. Hast du nur drei, ist ein wöchentlicher Blog zu viel. Wie du an Themen kommst, steht unter Wie finde ich Themen für meinen Blog.
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Neue Beiträge oder alte verbessern
Oft bringt es mehr, einen bestehenden Artikel zu überarbeiten, als einen neuen zum selben Thema zu schreiben. Google rät, veröffentlichte Inhalte zu prüfen und nach Bedarf zu aktualisieren oder zu löschen, wenn sie nicht mehr relevant sind [2]. Zwei ähnliche Beiträge konkurrieren außerdem leicht um dieselbe Suchanfrage. Wann sich eine Überarbeitung lohnt, beschreibt Wie oft sollte man Inhalte aktualisieren.

Gib neuen Beiträgen außerdem Zeit. Google schreibt, dass Änderungen nach wenigen Stunden oder erst nach Monaten wirken können, und rät, einige Wochen zu warten, bevor man ihre Wirkung beurteilt [2]. Wer nach drei Wochen ohne Besucher aufhört, sieht die Wirkung nie. Ob du überhaupt einen Blog brauchst, klärt Brauche ich einen Blog für SEO. Den Begriff erklärt das Glossar unter Blog-SEO.
Willst du wissen, welcher Rhythmus zu deinem Betrieb passt, bring deine Themenliste in die gratis Sprechstunde mit. Einen Redaktionsplan über mehrere Monate erarbeitet SEO NW in der Content-Strategie.
- Organisation Hilfreiche, zuverlässige Inhalte erstellen, bei denen Nutzer an erster Stelle stehen. Google Search Central. Stand 07.10.2026. abgerufen am 31.10.2026
- Organisation SEO-Leitfaden für Einsteiger. Google Search Central. Stand 18.12.2025. abgerufen am 31.10.2026
- Organisation Spamrichtlinien für die Google Websuche. Google Search Central. Stand 02.09.2026. abgerufen am 31.10.2026
Häufige Fragen
Ist ein Beitrag pro Woche Pflicht für gute Rankings?
Nein. Google nennt keine Taktung. Ein guter Beitrag im Monat kann mehr bringen als vier schwache in derselben Zeit.
Merkt Google, wenn ich lange nichts veröffentliche?
Zur Häufigkeit des Veröffentlichens nennt Google keine Vorgabe. Gute ältere Artikel können weiter ranken, wenn ihre Inhalte aktuell bleiben.
Soll ich lieber viele kurze oder wenige lange Artikel schreiben?
Schreib so lang, wie das Thema es verlangt. Google hat nach eigener Aussage keine bevorzugte Wortzahl.
Kann ich mit KI-Texten öfter bloggen?
Die Spamrichtlinien von Google verbieten, mit generativer KI viele Seiten ohne Nutzen für Leser zu erzeugen. Maßstab bleibt, ob jeder einzelne Beitrag hilft.
Ist es besser, alte Artikel zu aktualisieren als neue zu schreiben?
Oft ja, wenn es zum Thema schon einen Artikel gibt. Zwei ähnliche Beiträge konkurrieren sonst um dieselbe Suchanfrage.
Wie viele Themen brauche ich für einen Blog?
So viele, dass du den geplanten Rhythmus ein Jahr lang halten kannst. Eine Liste echter Kundenfragen ist der beste Start.
Bringt es etwas, das Datum alter Beiträge zu ändern?
Nur wenn du den Inhalt wirklich überarbeitet hast. Google fragt ausdrücklich, ob Daten ohne wesentliche Änderung verschoben werden.
Wann sehe ich Ergebnisse aus dem Blog?
Google rät, nach Änderungen einige Wochen zu warten, bevor man die Wirkung beurteilt. Neue Artikel brauchen oft länger, bis sie gefunden werden.
Muss ich jeden neuen Beitrag bei Google anmelden?
Nein. Steht er in der Sitemap und ist intern verlinkt, findet Google ihn. Wichtige Beiträge kannst du zusätzlich über das URL-Prüftool einreichen.
Lohnt sich ein Blog für jeden Betrieb?
Nicht für jeden. Wo Kunden vor dem Kauf viele Fragen haben, hilft ein Blog. Wo sie nur Adresse und Öffnungszeiten suchen, reichen gute Leistungsseiten oft aus.
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Zuletzt geprüft am 03.11.2026, nächste Prüfung spätestens im November 2027. Fehler entdeckt? Schreib uns.
