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Häufige Fragen

Wie funktioniert eine Suchmaschine?

Eine Suchmaschine arbeitet in drei Schritten. Beim Crawling laden Programme wie der Googlebot Seiten aus dem Web, bei der Indexierung analysiert die Suchmaschine deren Inhalt und speichert ihn in einer großen Datenbank, und bei einer Suchanfrage wählt sie aus diesem Index die Seiten aus, die am besten passen, und bringt sie in eine Reihenfolge.

Leuchtturm, dessen Lichtstrahl in der Dämmerung über das dunkle Meer mit kleinen Booten streicht
Bild: KI-generiert

Eine Suchmaschine durchsucht bei deiner Anfrage ihren eigenen Index, eine Datenbank mit Seiten, die sie vorher gesammelt und ausgewertet hat. Damit das klappt, arbeitet sie in drei Schritten: Crawling, Indexierung und Ausgabe der Suchergebnisse. Google beschreibt diese drei Schritte in seiner Dokumentation ausführlich [1]. Den Begriff erklärt das Glossar unter Suchmaschine.

Schritt 1: Crawling

Eine zentrale Liste aller Websites gibt es nicht. Eine Suchmaschine muss neue Seiten also selbst entdecken. Google findet neue Adressen vor allem über Links von Seiten, die es schon kennt, und über Sitemaps, die Website-Betreiber einreichen [1]. Das Programm, das die Seiten abruft, heißt bei Google Googlebot, allgemein spricht man von einem Crawler. Ein Algorithmus legt fest, welche Websites der Googlebot besucht, wie oft und wie viele Seiten er jeweils abruft. Dabei achtet er darauf, die Server nicht zu überlasten [1].

Spinnennetz mit Morgentau zwischen zwei Zweigen im weichen Licht des Sonnenaufgangs
Bild: KI-generiert

Beim Abruf stellt Google die Seite mit einer aktuellen Version von Chrome dar, ähnlich wie ein Browser. So sieht es auch Inhalte, die erst durch JavaScript entstehen [1]. Was ein Crawler genau ist, erklärt das Glossar unter Crawler.

Schritt 2: Indexierung

Nach dem Abruf analysiert die Suchmaschine, worum es auf der Seite geht. Google wertet dafür den Text aus, wichtige Tags und Attribute wie das title-Element und Alt-Texte sowie Bilder und Videos [1]. Sehr ähnliche Seiten fasst Google zu einer Gruppe zusammen und wählt eine davon als kanonische Seite, die in den Ergebnissen erscheinen kann [1]. Die Ergebnisse dieser Analyse landen im Index, der bei Google auf Tausenden von Computern liegt [1].

Nicht jede gefundene Seite kommt in den Index. Geringe Qualität, Regeln wie noindex oder ein Aufbau, der die Auswertung erschwert, können die Aufnahme verhindern [1]. Wie dieser Schritt im Einzelnen abläuft, beschreibt die Frage Wie funktioniert die Indexierung.

Noch eine Frage offen?

In der gratis Sprechstunde beantworten wir Fragen zu SEO live, jeden ersten Samstag im Monat um 18 Uhr. Oder du rufst einfach an.

Schritt 3: Ausgabe der Suchergebnisse

Gibt jemand eine Suchanfrage ein, sucht die Suchmaschine im Index nach passenden Seiten und zeigt die, die sie für am relevantesten und hilfreichsten hält [1]. Laut Google spielen dabei Hunderte von Faktoren eine Rolle, darunter der Standort, die Sprache und das Gerät des Nutzers [1]. Wer in Magdeburg nach "Fahrradreparatur" sucht, bekommt deshalb andere Ergebnisse als jemand in Wien. Auch die Darstellung ändert sich je nach Anfrage: Mal stehen lokale Ergebnisse oben, mal Bilder. Welche Faktoren im Einzelnen zählen, behandelt die Frage Was sind Rankingfaktoren.

Frau sitzt auf einem Sofa und hält ein Tablet, der Bildschirm ist abgewandt, warmes Licht
Bild: KI-generiert

Gegen Geld lässt sich an der Reihenfolge nichts ändern. Google nimmt nach eigener Aussage keine Zahlungen an, um eine Website häufiger zu crawlen oder besser zu ranken [1]. Google garantiert auch nicht, dass eine Seite gecrawlt, indexiert oder gezeigt wird, selbst wenn sie alle Grundregeln einhält [1].

Was das für deine Website heißt

Aus den drei Schritten ergeben sich drei Aufgaben. Deine Seiten müssen erreichbar und verlinkt sein, damit der Crawler sie findet. Sie müssen technisch lesbar sein und klar zeigen, worum es geht, damit die Indexierung gelingt. Und sie müssen eine Suchanfrage besser beantworten als andere, damit sie bei der Ausgabe weit oben stehen. Wer tiefer in den ersten Schritt einsteigen will, findet die Einzelheiten im Ratgeber Crawling verstehen.

Du willst wissen, an welchem der drei Schritte es bei deiner Website hakt? Stell die Frage in der gratis Sprechstunde. Alexander Müller schaut mit dir in die Search Console. Welche Leistungen SEO NW für jeden dieser Schritte anbietet, zeigt die Übersicht der Leistungen.

  1. Organisation Umfassender Leitfaden zur Funktionsweise der Google Suche. Google Search Central. Stand 18.12.2025. abgerufen am 31.10.2026

Häufige Fragen

Durchsucht eine Suchmaschine bei jeder Anfrage das Internet?

Nein. Sie durchsucht ihren eigenen Index, also eine Datenbank mit Seiten, die sie vorher gecrawlt und ausgewertet hat.

Was ist ein Crawler?

Ein Programm, das Seiten aus dem Web abruft und dabei Links folgt. Bei Google heißt es Googlebot.

Wie findet Google neue Seiten?

Vor allem über Links von Seiten, die Google schon kennt, und über Sitemaps, die Website-Betreiber einreichen.

Was ist der Index einer Suchmaschine?

Eine große Datenbank mit den ausgewerteten Inhalten der gecrawlten Seiten. Bei Google liegt sie auf Tausenden von Computern.

Kommt jede Seite in den Index?

Nein. Geringe Qualität, ein noindex oder ein schwer auswertbarer Aufbau können die Aufnahme verhindern. Google garantiert die Indexierung nicht.

Wie entscheidet Google über die Reihenfolge?

Google wählt die Seiten, die es für am relevantesten und hilfreichsten hält. Dabei zählen Hunderte von Faktoren, auch Standort, Sprache und Gerät des Nutzers.

Warum sehe ich andere Ergebnisse als meine Kollegin?

Weil Standort, Sprache und Gerät die Ergebnisse beeinflussen. Wer an einem anderen Ort oder auf einem anderen Gerät sucht, bekommt oft eine andere Reihenfolge.

Kann man sich bei Google einen besseren Platz kaufen?

Nein. Google nimmt kein Geld für besseres Ranking oder häufigeres Crawling.

Sieht Google Inhalte, die per JavaScript geladen werden?

In der Regel ja. Google stellt Seiten mit einer aktuellen Version von Chrome dar und erfasst so auch Inhalte aus JavaScript.

Wie oft besucht der Googlebot meine Website?

Das legt ein Algorithmus fest. Er bestimmt, welche Websites der Googlebot besucht, wie oft und wie viele Seiten er jeweils abruft, und achtet darauf, die Server nicht zu überlasten.

Was ist eine kanonische Seite?

Aus einer Gruppe sehr ähnlicher Seiten wählt Google eine aus, die in den Ergebnissen erscheinen kann. Diese Fassung heißt kanonische Seite.

Noch eine Frage offen?

In der gratis Sprechstunde beantworten wir Fragen zu SEO live, jeden ersten Samstag im Monat um 18 Uhr. Oder du rufst einfach an.

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