SEO für einen Onlineshop kostet mehr Arbeitszeit als für eine Website mit Leistungsseiten. Ein Shop hat viele Seiten, die sich ähneln, Filter, die neue Adressen erzeugen, Produkte, die kommen und gehen, und oft Herstellertexte, die auch bei der Konkurrenz stehen. All das muss jemand ordnen, bevor neue Inhalte oder Links etwas bringen. Wie viel Arbeit das ist, hängt an der Größe des Sortiments, am Shopsystem und an der Zahl der Länder.
Welche Arbeit in einem Shop anfällt
Google nennt in seinen Empfehlungen für E-Commerce-Websites unter anderem die Freigabe von Produktdaten, passende strukturierte Daten, eine gute Struktur der Adressen, eine verständliche Gliederung der Website und den Umgang mit Seitenumbrüchen und nachladenden Listen [1]. Jeder dieser Punkte ist in einem Shop eine eigene Baustelle.

Die Kategorieseiten sind meist die wichtigsten Seiten für Suchanfragen wie "Laufschuhe Damen". Sie brauchen einen eigenen Text, eine saubere Überschrift und gute interne Links. Filter für Farbe, Größe oder Preis erzeugen schnell tausende Adressen, die Google crawlen kann, aber nicht indexieren soll. Produktvarianten brauchen klare Regeln, welche Adresse die Hauptseite ist. Ausverkaufte und auslaufende Produkte brauchen einen Plan, damit keine Fehlerseiten entstehen. Und Produkttexte vom Hersteller stehen oft wortgleich bei vielen Händlern.
Wie du diese Punkte angehst, beschreiben die Ratgeber Kategorieseiten: Aufbau und Texte und Filter und Facetten im Shop.
Was den Preis bestimmt
Am stärksten wirkt die Größe des Sortiments. Ein Shop mit fünfzig Produkten in fünf Kategorien braucht weniger Arbeit als einer mit zehntausend Artikeln und hunderten Kategorien. Bei großen Shops geht es weniger um einzelne Seiten und mehr um Regeln und Vorlagen, die für alle Produkte gelten.
Das Shopsystem spielt mit. Manche Systeme bringen gute Einstellungen für Adressen und Canonical-Angaben mit, bei anderen braucht es Erweiterungen oder Programmierung. Wer in mehreren Ländern verkauft, braucht für jedes Land passende Begriffe, Übersetzungen und hreflang-Angaben. Auch der Wettbewerb zählt: Gegen große Marktplätze antreten kostet mehr als eine Nische mit wenigen Händlern.
Noch eine Frage offen?
In der gratis Sprechstunde beantworten wir Fragen zu SEO live, jeden ersten Samstag im Monat um 18 Uhr. Oder du rufst einfach an.
Was du vor dem Start klären solltest
Kläre, wer die Änderungen umsetzt. In vielen Shops braucht eine neue Regel für Filter oder Adressen einen Entwickler, und dessen Stunden kommen zu den SEO-Kosten dazu. Halte außerdem fest, welche Kategorien den meisten Umsatz bringen. Dort lohnt sich die Arbeit zuerst. Und prüfe, ob in den nächsten Monaten ein Relaunch oder ein Wechsel des Shopsystems geplant ist, denn dann gehört SEO von Anfang an in dieses Projekt.

Was SEO NW berechnet
Für kleinere Shops passt bei SEO NW oft der SEO-Boost für 2.500 Euro netto im Monat mit 25 Stunden für Technik, On- und Off-Page und Reporting. Für große und internationale Shops ist der SEO Enterprise für 16.000 Euro netto im Monat gedacht, mit 160 Stunden und dem Schwerpunkt E-Commerce. Dazwischen liegt der SEO Professional für 7.500 Euro netto im Monat. Alle Pakete laufen mindestens drei Monate. Was wir in Shops tun, beschreibt die Seite E-Commerce-SEO. Für Shopware gibt es ein eigenes Fachportal unter Shopware SEO.
Du willst wissen, wo dein Shop steht, bevor du ein Paket buchst? Bring die Adresse und deine wichtigsten Kategorien in die gratis Sprechstunde mit. Wo die größte Baustelle liegt, verraten häufig schon die Filterseiten.
- Organisation Best Practices für E-Commerce-Websites in der Google Suche. Google Search Central. Stand 18.12.2025. abgerufen am 31.10.2026
Häufige Fragen
Warum kostet Shop-SEO mehr als SEO für eine Website?
Ein Shop hat viele ähnliche Seiten, Filter, Produktvarianten und oft mehrere Länder. Das braucht mehr Analyse und mehr Regeln für die Technik.
Welches Paket von SEO NW passt für einen Shop?
Für kleinere Shops oft der SEO-Boost für 2.500 Euro netto im Monat, für große und internationale Shops der SEO Enterprise für 16.000 Euro netto im Monat.
Was ist die wichtigste Baustelle in einem Shop?
Häufig die Kategorieseiten und die Filter. Kategorien ranken für die meisten Suchanfragen, Filter erzeugen ohne Regeln tausende überflüssige Adressen.
Kann ich Herstellertexte verwenden?
Du kannst, aber dieselben Texte stehen oft bei vielen Händlern. Eigene Texte für die wichtigsten Produkte und Kategorien heben deinen Shop ab.
Was passiert mit ausverkauften Produkten?
Das hängt daran, ob sie zurückkommen. Kommt das Produkt wieder, bleibt die Seite. Fällt es dauerhaft weg, leitest du auf ein passendes Produkt oder die Kategorie weiter.
Kommen zu den SEO-Kosten noch Entwicklerkosten?
Oft ja. Viele Änderungen an Filtern, Adressen oder Vorlagen muss ein Entwickler im Shopsystem umsetzen.
Brauche ich für jedes Land eigene Inhalte?
Ja. Begriffe und Suchverhalten unterscheiden sich je Land. Dazu kommen Übersetzungen und hreflang-Angaben.
Welche strukturierten Daten braucht ein Shop?
Google empfiehlt für E-Commerce passende strukturierte Daten, etwa für Produkte. Sie müssen zu den sichtbaren Angaben auf der Seite passen.
Lohnt sich SEO für einen kleinen Shop?
Oft ja, besonders in einer Nische. Mit wenigen gut gemachten Kategorien kannst du für passende Suchen gefunden werden, ohne gegen große Marktplätze anzutreten.
Wie lange laufen die Pakete von SEO NW?
Mindestens drei Monate. Danach kannst du mit vier Wochen zum Monatsende kündigen.
Muss SEO bei einem Shop-Relaunch dabei sein?
Ja, möglichst von Anfang an. Bei einem Shop ändern sich beim Relaunch oft tausende Adressen, die alle eine Weiterleitung brauchen.
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Zuletzt geprüft am 03.11.2026, nächste Prüfung spätestens im November 2027. Fehler entdeckt? Schreib uns.
